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Kammermusik Abonnement 4.

2016.02.11 | 20:00-21:00

Jüdisches Gebet

Semjon Kalinowsky (Viola)

und Franz Danksagmüller (Orgel)

PROGRAMM

Louis Lewandowski (1821-1894)
Fest-Praeludium Nr.4  Pessach Orgel Solo
Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901):
Präludium c-moll  aus der Suite op. 166
Moderato. Viola und Orgel
Max Bruch (1838-1920):
Kol Nidre op. 47
Adagio ma non troppo.Viola und Orgel
Jehan Alain (1911-1940)
„Les Fetes de lÀnnee Israelite“ Orgel Solo
Ernest Bloch (1880-1959):
Prayer aus „From Jewish Life“ (No. 1),
Andante moderato.Viola und Orgel
Ernest Bloch (1880-1959) 
Wedding March No.1 und No. 2  Orgel Solo
Fernand Halphen (1872-1917):
Prière Viola und Orgel
Franz Danksagmüller (1969)
Improvisation
Joseph Sulzer (1850-1926):
Sarabande op. 8 Viola und Orgel
Friedrich Gernsheim (1839-1916):
Elohenu-Hebräischer Gesang
Andante sostenuto. Viola und Orgel
Samuel Alman (1877-1947)
Haftara Viola und Orgel
Siegfried Würzburger (1877-1942)
Passacaglia und Fuge über Kol Nidre (c. 1933) Orgel Solo

Semjon Kalinowsky (Bratsche), Lübeck
Als leidenschaftlicher Vertreter seines Instruments, versucht er durch seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Finnland, Österreich, Norwegen, Polen, Italien,Ungarn, Schweden, Luxemburg, Deutschland, Türkei, Russland, Dänemark, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Israel die Viola von der Patina der abschätzigen Vorurteile zu befreien.
Als Mitglied des Trio Arpeggione rief er vergessene Stücke in Erinnerung und ließ Bekanntes ungewöhnlich erklingen. Andere kammermusikalische Schwerpunkte bilden heute die durch viele Repertoire-Neuentdeckungen angeregte Duotätigkeit mit seiner Frau, der Pianistin Bella Kalinowska, sowie Kammermusik für Viola und Orgel. Dabei gilt sein besonderes Interesse dem Aufspüren alter Notenmanuskripte in den europäischen Musikbibliotheken. Zu den Höhepunkten der letzten Konzertsaisons gehören seine Auftritte mit renommierten Organisten bei solchen Festivals, wie Wuppertaler Orgeltage, Orgelfestival Rønne (Bornholm, DK), IDO Düsseldorfer Orgelfestival, Bach-Tage Aachen, Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz, Jewish Musik Days (Haifa,Israel),Orgelsommer Lübeck, Het Orgelpark Amsterdam, Pargas Orgeldagar (Finnland),Orgelsommer Darmstadt.
Als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit renommierten Musikverlagen, wie Robert Lienau (Frankfurt), Peters ( Leipzig), Hofmeister (Leipzig) , Schott (Mainz), Bärenreiter (Kassel) dazu beigetragen, das Viola-Repertoire mit neuen Werken zu bereichern.
Für seine Tätigkeit wurde er vom Präsidenten der Ukraine mit dem Titel „Verdienter Künstler der Ukraine“ ausgezeichnet.
Semjon Kalinowsky erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg. Als Stipendiat des Polnischen Kulturministeriums absolvierte er an der Staatlichen Musikakademie Danzig sein Aufbaustudium
Er spielt eine Viola von Johann Baptist Schweitzer,1817

Prof. Franz  Danksagmüller (Orgel)  Wien/Lübeck  erhielt seinen ersten Unterricht bei seinem Vater. Von 1980 bis 1988 war er Schüler von Walther R. Schuster (Passau). Es folgte das Kirchenmusik- und Orgelstudium bei Michael Radulescu an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Von 1993 bis 1995 studierte er bei Daniel Roth an der Hochschule für Musik in Saarbrücken („Solistenausbildung“), weiters bei Bernhard Haas, Stuttgart. Er studierte Komposition bei Dietmar Schermann und Erich Urbanner an der Hochschule für Musik in Wien, sowie elektronische Musik und Musiktechnologie am Studio for Advanced Music & Media Technology bei Karlheinz Essl in Linz.
1994 erhielt er den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (u.a. ION, Nürnberg).
1995 bis 2003 unterrichtete er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien als Assistent von Michael Radulescu.
Von 1999 bis 2005 war er Domorganist in St. Pölten. Neben dem Organistendienst war er dort auch zum Komponieren für die Dommusik verpflichtet.
Er ist international mit Konzerten und Kursen tätig. Er konzertierte u.a. mit den Wiener Sympohonikern, der Camerata Salzburg, den Berliner Symphonikern, den Hamburger Symphonikern, dem Orchestra of Birmingham, dem RSO Wien, dem Ensemble “die Reihe” und dem Arnold Schönberg Chor und arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen, u.a. mit Sir Simon Rattle, Michael Schønwandt, Erwin Ortner und Ton Koopmann.
Seit Oktober 2005 ist er Professor für Orgel und Improvisation an der Musikhochschule in Lübeck.
Seine Kompositionen umfassen Kammermusik, Musik für Orgel, Chor und Elektronik, sowie Film- und Theatermusik.
Zu seinen Projekten zählen Musik zu Stummfilmen in unterschiedlichsten Besetzungen u.a. in Kopenhagen, Göteborg, Barcelona, Porto und Tokyo, die crossover – Projekte mit der Sängerin Lauren Newton, “bux21” über Themen von Dietrich Buxtehude mit dem Saxophonisten Bernd Ruf und “Mozart deconstructed” mit dem Komponisten Karlheinz Essl, ein Improvisationskonzert mit dem Cellisten Dave Eggar (New York) über Internet, Aufführungen in der Philharmonie Luxembourg und dem Concertgebouw in Amsterdam, bei den Filmmusiktagen in Halle, Kompositionen für den Internationalen Buxtehude – Orgelwettbewerb sowie eine performance für Orchester, live-Elektronik und Stimme mit dem Dirigenten Martin Haselböck und dem Hollywood – Schauspieler John Malkovich.

Details

Datum:
2016.02.11
Zeit:
20:00-21:00
Veranstaltungskategorie:
  • Veranstaltung-Tags:
  • Website:
    www.sso.hu

    Veranstalter

    Savaria Symphonieorchester
    Telefon:
    +36 (94) 314 472
    E-Mail:
    info@sso.hu
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    Veranstaltungsort

    • Bartók Saal
    • Rakóczi Straße 3.
      Szombathely, Vas megye 9700 Magyarország
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    • Telefon +3694314472