Am 29. Mai erwartet das Publikum im Bartók-Saal ein Konzert voller neoklassischer und neoromantischer Klangwelten. Beim fünfzehnten Konzert des Symphonie-Abonnements des Savaria Symphonieorchesters stehen Werke von János Vajda, Frigyes Hidas, Rezső Ott und Sergej Prokofjew auf dem Programm. Das Orchester wird von Chefdirigent Gregory Vajda geleitet, Solist des Abends ist der Fagottist György Lakatos.
György Lakatos – Fagottist
Programm
János Vajda: Philharmonische Festouvertüre
Frigyes Hidas: Fagottkonzert
Rezső Ott: Fagottkonzert (Uraufführung)
Sergej Sergejewitsch Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100
György Lakatos hat sich bereit erklärt, nicht nur in einem, sondern gleich in zwei ungarischen Fagottkonzerten die Rolle des Solisten zu übernehmen, was umso erfreulicher ist, als neben dem viel gespielten Hidas-Konzert von 1980 auch ein neues Stück von Rezső Ott (selbst ein hervorragender Fagottist) die Chance erhält, ins Repertoire aufgenommen zu werden.
Gregory Vajda – Chefdirigent
Von János Vajdas Philharmonischer Festouvertüre bis zu einer der meistgespielten Symphonien Prokofjews, der Fünften, laden wir unser Publikum ein, sich mit der jahrhundertealten Geschichte der neoklassizistischen und neoromantischen Musik vertraut zu machen. Um es mit den Worten des Dichters Wassili Kamenski (Der Weg eines leidenschaftlichen Menschen, 1931) auszudrücken:
„Was für eine glühende Leidenschaft in diesem Prokofjew! Es schien, als stünde der ganze Kaffeehaussaal in Flammen, als glühten selbst die Säulen und Balken wie die rotblonden Locken des Komponisten, und wir hätten uns nicht gewundert, wenn wir alle bei lebendigem Leibe im Feuer dieser wunderbaren Musik verbrannt wären.“