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Osteuropäische Rhapsodie – Symphonie–Abo 16

Juni 11. | 19:00 21:00

Am 11. Juni erwartet das Publikum im Bartók-Saal ein festlicher Saisonabschluss mit mitreißender Musik aus Osteuropa. Beim sechzehnten Konzert des Symphonie-Abonnements des Savaria Symphonieorchesters stehen Werke von Adrian Pop, František Kramář und George Enescu auf dem Programm. Das Orchester wird von Chefdirigent Gregory Vajda dirigiert, Solist des Abends ist der Klarinettist Gábor Varga.

Gábor Varga – Klarinettist


Programm

Adrian Pop: Triptychon (ungarische Erstaufführung)

František Kramář: Klarinettenkonzert op. 36

Antonín Dvořák: Szimfonikus variációk, op. 78

George Enescu: Román rapszódia No. 1


Der Legende nach schrieb Dvořák auf Anregung eines Freundes Variationen über ein Thema, das dafür zunächst völlig ungeeignet schien. Der Komponist verwandelte sein eigenes Lied „Ich bin ein Geiger“ in einen virtuosen Reigen symphonischer Variationen. Dank seiner Fantasie und seines Könnens wurde das Werk auf Anhieb ein großer Erfolg.

Umrahmt wird Dvořáks außergewöhnliches Werk von der Tanzmusik des rumänischen Komponisten Adrian Pop im Stil der „Verbunkos“, dem mozarthaften Klarinettenkonzert vom tschechischen Komponisten Kramář (Krommer) und Enescus populärer Rumänischer Rhapsodie. Ein Saisonabschluss im Zeichen osteuropäischer Musik.

Ein buntes Allerlei erwartet uns, wie es zu Beginn des elften Kapitels des legendären Romans von James Joyce heißt: „Bronze by gold heard the hoofirons, steelyringing“. Das Kapitel Sirenen des Romans Ulysses ist wie ein Musikstück, die Worte klirren und klingen und wie der Klang der Meeresnymphen, die Odysseus verführen, ziehen sie den Zuhörer/Leser in ihren Bann.

Ausnahmsweise findet unser Saison-Abschlusskonzert am Donnerstag statt, so dass wir uns ab Freitag auf das besondere Ereignis der Stadt, den Bloomsday, vorbereiten können – eine Reihe von Veranstaltungen, die sich auf die Szombathelyer Abstammung des Protagonisten von Ulysses beziehen und sehr beliebt sind.


Mitwirkende

Solist: Gábor Varga

Dirigent: Gregory Vajda


Wir stellen den Solisten vor

Gábor Varga – Klarinettist

Der in Tiszafüred geborene Musiker ist seit mittlerweile drei Jahrzehnten eine bekannte und anerkannte Persönlichkeit des ungarischen wie auch des internationalen Konzertlebens – sowohl als Solist als auch als Kammermusiker. Als Solist trat er bereits mit nahezu allen ungarischen Symphonie- und Kammerorchestern auf und war als Gastkünstler in zahlreichen Ländern zu hören, darunter Finnland, die Slowakei, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Österreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Polen, China, Taiwan, Singapur, Spanien, Peru, Japan, Frankreich, Kanada, Zypern sowie die USA.

Als Solist konzertierte er in renommierten Sälen wie dem Musikvereinssaal in Wien (2006, 2008), dem Gewandhaus in Leipzig (2006), dem National Concert Hall in Taipeh, im Großen Saal der Liszt-Akademie in Budapest sowie im Palast der Künste in Budapest (MÜPA). Seine künstlerische Ausdruckskraft, die weit über meisterhafte Instrumentaltechnik und umfassende musikalische Kenntnisse hinausgeht und die von ihm interpretierten Werke zu einem persönlichen Erlebnis formt, hat zahlreiche Komponisten im In- und Ausland inspiriert. So schrieben unter anderem Roland Szentpáli, Péter Durkó, Gyula Fekete, Bálint Karosi, Gregory Vajda sowie das Mitglied der Ungarischen Akademie der Künste, Zoltán Kovács Konzerte für ihn. Diese Werke spielte er nicht nur in Ungarn, sondern auch in anderen Ländern, ebenso wie weitere ungarische Solowerke für Klarinette. Auch internationale Komponisten vertrauten ihm die Uraufführung ihrer Werke an: Der amerikanische Komponist James Lee III sowie Phan PQ übertrugen ihm die Premiere ihrer Klarinettenkonzerte, während Christian Stylianou ihm seine groß angelegte Sonate widmete, deren Uraufführung und CD-Einspielung ebenfalls von ihm realisiert wurden.

Varga ist ein häufiger Gast beim alljährlichen Festival der International Clarinet Association (ICA), bei dem nur wenige ausgewählte Künstler auftreten dürfen. Viermal war er bei den prestigeträchtigsten abendlichen Gala-Konzerten des Festivals zu hören. In Knoxville präsentierte er ein eigens für diesen Anlass komponiertes Werk des Grammy- und Emmy-Preisträgers Michael Patterson.

Weltweit gibt er regelmäßig Meisterkurse, von Japan bis in die Vereinigten Staaten, unter anderem an Institutionen wie der Guildhall School of Music and Drama in London oder der Boston University. Für den Ungarischen Rundfunk hat er zahlreiche Einspielungen gemacht. Mehrere CDs sind beim Label Hungaroton erschienen, darunter seine jüngste Aufnahme Ferne Stimmen, die in der Kategorie Kammermusik für den International Classical Music Award nominiert wurde. Weitere CDs sind beim Budapest Music Center (BMC) sowie in Deutschland und Taiwan erschienen.

In den Jahren 2018 und 2021 koordinierte und organisierte er als künstlerischer Leiter gemeinsam mit den Győrer Philharmonikern und der Széchenyi-Universität das Festival der European Clarinet Association (ECA), das internationalen großen Erfolg verzeichnete und zahlreiche herausragende Persönlichkeiten der internationalen Musikszene nach Ungarn brachte.

Er war Solo-Klarinettist des Ungarischen Rundfunk-Symphonieorchesters und ist regelmäßiger Gast beim Liszt-Ferenc-Kammerorchester. Darüber hinaus ist er Professor an der weltweit renommierten Jacobs School of Music in Bloomington sowie am Royal Northern College of Music in Manchester und stellvertretender Dekan für internationale Beziehungen an der Széchenyi-Universität Győr.


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Für den Kartenkauf in unserer Vorverkaufsstelle besuchen Sie uns bitte persönlich unter folgender Adresse.

Savaria Symphonieorchester Ticketbüro
9700 Szombathely, Rákóczi Ferenc utca 3.
Telefon: +36 94 314 472
E-Mail: laszlone.andrea@sso.hu
Öffnungszeiten: Montag–Freitag 9–14 Uhr

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Szombathely, Vas megye 9700 Magyarország
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