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Symphonie Abonnement 9.
2020.05.08 | 19:00-21:00
3200 Ft
„In memoriam Zoltán Kocsis“
ABGESAGT!
József Sári: In memoriam Zoltán Kocsis
Mozart: Klavierkonzert in A-Dur KV 488
Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-
Mitwirkende: Stefan Arnold – Klavier
Savaria Symphonieorchester
Dirigent: Gergely Vajda
József Sári: In memoriam Zoltán Kocsis
József Sári’s (1935–) Stück ist eine Hommage an Zoltán Kocsis. Er verweist auf die enge Beziehung des kürzlich verstorbenen Künstlers mit der ungarischen Musik der Gegenwart, dem Studio
der Neuen Musik, das ihm so nahe stand.
Mozart: Klavierkonzert in A-Dur KV 488
Das Klavierkonzert A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) wurde 1786 fertig. Im ersten Satz strahlt der jugendliche Charme und die Fröhlichkeit des A-Durs wie Sonnenlicht. Die vom Orchester vorgestellten Melodien werden vom Klavier virtuos weitergewoben. Das fis-Moll-Siziliano des langsamen Satzes ist von schmerz geprägt, während der Schlusssatz in fröhlicher, ja schelmischer Stimmung beginnt. Die Mitte des Satzes tönt leidenschaftlich ernst, der Ausklang ist dann aber wieder fröhlich.
Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-
Ludwig van Beethoven (1770–1827) schrieb seine dem Grafen Franz Oppersdorff gewidmete 4. Symphonie 1806. Die Premiere fand 1807 im Rahmen eines Hauskonzertes eines reichen Mäzens statt. Hector Berlioz war so begeistert von dem Stück, dass er sich
dachte: „Dieses Wesen, das dieses Wunder künstlerischer Inspiration komponierte, war kein Mensch mehr, es war viel mehr.“ Diejenigen, die in dem Nebel, in den verwischten Farbentupfern dieser langsamen Musik die Romantik heraushören, liegen richtig. Das überwältigende Staccato-Thema des schnellen Hauptsatzes ist reich an Humor, an geistreichen Ideen und dynamischen Wechseln. Der langsame Satz ist ein verträumtes Lied der Versöhnung. Der dritte Satz wird in einigen Ausgaben als Menuett bezeichnet, obwohl das humorvoll zerbröckelte Thema keine Tanzschritte vermittelt. Die Unruhe wechselt erst im Trio zum Dialog zwischen Holzbläsern und Violinen. Die Sechzehntel des Finales weisen auf die Wirkung von Haydns Londoner Symphonie hin, wie auch die witzige Idee am Schluss: In vergrößerten Notenwerten, in Zeitlupe und in die kleinsten Details zerlegt hören wir nun die Karikatur des Hauptthemas.
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