Mit Prokofjews zeitlosem Klassiker „Peter und der Wolf“ debütierte die Reihe „Klassische Musikmärchen“ in Szombathely

Mit Prokofjews zeitlosem Klassiker „Peter und der Wolf“ debütierte die Reihe „Klassische Musikmärchen“ in Szombathely

2026. Am 10. Februar 2026 erfüllten Leben und fröhliches Kinderlachen den Bartók Saal: Die Savaria Symphoniker präsentierten ihre neueste Konzertreihe mit dem Titel „Klassische Musikmärchen“. Zur Premiere erwachte Sergej Prokofjews unvergängliches Meisterwerk Peter und der Wolf auf der Bühne zum Leben und verzauberte das junge Publikum.



Bei der Umsetzung des Programms spielte die enge fachliche Zusammenarbeit mit der Berzsenyi-Bibliothek eine Schlüsselrolle. Dank der Unterstützung von Direktorin Dr. Baráth-Molnár konnte die gemeinsame Initiative verwirklicht werden. Es geht um ein Projekt, das die Kraft von Literatur und Musik miteinander verbindet.

Am 10. Februar lernten im Rahmen von zwei Aufführungen mehrere Hundert Kinder die faszinierende Welt der Instrumente im Rahmen des Lázár-Ervin-Programms kennen. Diese Initiative erfüllt eine besondere kulturelle Mission: Sie gewährleistet, dass jedes Kind im Zugang zu hochwertigen kulturellen Erlebnissen erhält.

Bei der zweiten Vorstellung waren Volksschul- und Kindergartenkinder aus Szombathely dabei.


Märchen und Musik Hand in Hand

Kiss Attila, Medienbibliothekar der Berzsenyi-Bibliothek, erweckte die Geschichte zum Leben. Als Erzähler führte er das Publikum durch den dichten Wald und die Abenteuer des mutigen Peter. Die Atmosphäre der Aufführung war mitreißend: Von der ersten Minute an verfolgten die Kinder das Geschehen mit hoher Aufmerksamkeit. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der Unmittelbarkeit der Darbietung: Dirigent Balassa Krisztián und Kiss Attila bezogen die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer gemeinsam in lockerem, freundschaftlichem Stil in das Geschehen ein, sodass die Symphonische Musik für sie augenblicklich zu einem verständlichen und lebendigen Erlebnis wurde.

Die Reihe „Klassische Musikmärchen“ bietet reiche kulturelle Erfahrungen, die die emotionale Intelligenz und Kreativität der Kinder fördern und zugleich eine gemeinschaftsbildende Wirkung entfalten.

Aufgrund des großen Interesses wird das Programm fortgesetzt. Wer diesmal nicht dabei sein konnte, ist herzlich zur nächsten Veranstaltung eingeladen – der neue Termin und weitere Details folgen in Kürze.

Foto von Zsolt Mészáros

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