
Am Donnerstagvormittag hatten rund 300 Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Schulstufe die Möglichkeit an einem besonderen Konzert mit klassischer Musik teilzunehmen, das vom Savaria-Symphonieorchester gestaltet wurde.
Das Konzert wurde von der Gemeinnützigen Nonprofit-GmbH für Kunst im Rahmen des Lázár-Ervin-Programms organisiert. Ziel des Programms ist es, allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder der geografischen Lage ihres Wohnortes – den Zugang zu hochwertiger Kunst zu ermöglichen, die nationale Identität zu stärken und die Werte der tausendjährigen ungarischen Kultur an die jungen Generationen weiterzugeben.

Das Konzert wurde von Gregory Vajda, dem Chefdirigenten des Orchesters, moderiert. Mit seinen plausiblen und inspirierenden Erläuterungen half er den Schülerinnen und Schülern, einen unmittelbaren Zugang zur Welt der symphonischen Musik zu finden und die inneren Zusammenhänge der Orchesterwerke zu verstehen.
Im Mittelpunkt des Programms stand Robert Schumanns Erste („Frühlings-“) Symphonie – ein Werk, das den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern die Frische, die Dynamik und die emotionale Vielfalt der Romantik eindrucksvoll näher brachte.

Die Veranstaltung bot nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern gab den Schülerinnen und Schülern auch die Gelegenheit, eine persönliche Beziehung zu Konzertsälen aufzubauen. Sie erfuhren, dass klassische Musik lebendig, zugänglich und ansprechend ist.
Das kostenlose Konzert mit pädagogischer Zielsetzung war ein wichtiger Schritt, um künstlerische Erlebnisse zu einem Bestandteil des Alltags von Schulkindern zu machen.