• Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Harmonie 8. Abonnement

April 1.
19:00
-21:00
KARTENEINKAUF

VERDI: REQUIEM

Mitwirkende: Solist, Chor

Dirigent: János Kovács
UNSER KONZERT WIRD ABGESAGT!


Die japanische Kultur erlangte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in europäischen Kunstkreisen äußerste Popularität. Die vielen scheinbar mystischen Traditionen, die aus europäischer Perspektive ungewöhnliche Gesellschaftsstruktur haben die Fantasie sowohl von Schriftstellern als auch von Komponisten bewegt.

Während seines Aufenthalts in London im Jahr 1900 sah sich Giacomo Puccini die Aufführung von David Belascos Einakter Madama Butterfly an. Er fand das Stück so herzergreifend, dass er seinen Verleger Ricordi sofort bat, die Rechtsfragen in Verbindung mit dem zukünftigen Libretto abzuklären. Die Arbeiten liefen dann Anfang 1901 mit Puccinis Lieblingslibrettisten Luigi Illica und Giuseppe Giacosa auch tatsächlich an. Die Arbeit war von Leidenschaft geprägt: Illica reise sogar nach Nagasaki, um vor Ort Erfahrungen über die japanische Kultur zu sammeln; gleichzeitig studierte Puccini die japanische Musik mit ähnlichem Elan. Die Uraufführung der Oper wurde trotz allem ein Fiasko. Erst die Aufführung der wesentlich überarbeiteten Version am 28. Mai 1904 in Brescia brachte den wohl verdienten und bis heute anhaltenden Erfolg.

In der bewegenden Geschichte symbolisieren zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Unschuld und Gefühlskälte: Das Publikum erlebt die tragische Begegnung von bedingungslosem Vertrauen und egoistischer Unbekümmertheit. All dies wurde aber natürlich nicht als eine Art didaktische Fabel konstruiert. Die erhabenen Melodien, die für Puccini typischen sanften und nuancierten Klangfarben transformieren die bedrückende Atmosphäre der traurigen Geschichte vom steinreichen, skrupellosen Pinkerton, der das japanische Mädchen Cio-Cio-San – das dem amerikanischen Offizier bis zuletzt vertraut und ihm bis zum Tod treu bleibt – als Ehefrau-zum-Vergnügen benutzt, aus der Realität in die kathartischen Regionen der Kunst.

Die japanische Kultur erlangte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in europäischen Kunstkreisen äußerste Popularität. Die vielen scheinbar mystischen Traditionen, die aus europäischer Perspektive ungewöhnliche Gesellschaftsstruktur haben die Fantasie sowohl von Schriftstellern als auch von Komponisten bewegt.

Während seines Aufenthalts in London im Jahr 1900 sah sich Giacomo Puccini die Aufführung von David Belascos Einakter Madama Butterfly an. Er fand das Stück so herzergreifend, dass er seinen Verleger Ricordi sofort bat, die Rechtsfragen in Verbindung mit dem zukünftigen Libretto abzuklären. Die Arbeiten liefen dann Anfang 1901 mit Puccinis Lieblingslibrettisten Luigi Illica und Giuseppe Giacosa auch tatsächlich an. Die Arbeit war von Leidenschaft geprägt: Illica reise sogar nach Nagasaki, um vor Ort Erfahrungen über die japanische Kultur zu sammeln; gleichzeitig studierte Puccini die japanische Musik mit ähnlichem Elan. Die Uraufführung der Oper wurde trotz allem ein Fiasko. Erst die Aufführung der wesentlich überarbeiteten Version am 28. Mai 1904 in Brescia brachte den wohl verdienten und bis heute anhaltenden Erfolg.

In der bewegenden Geschichte symbolisieren zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Unschuld und Gefühlskälte: Das Publikum erlebt die tragische Begegnung von bedingungslosem Vertrauen und egoistischer Unbekümmertheit. All dies wurde aber natürlich nicht als eine Art didaktische Fabel konstruiert. Die erhabenen Melodien, die für Puccini typischen sanften und nuancierten Klangfarben transformieren die bedrückende Atmosphäre der traurigen Geschichte vom steinreichen, skrupellosen Pinkerton, der das japanische Mädchen Cio-Cio-San – das dem amerikanischen Offizier bis zuletzt vertraut und ihm bis zum Tod treu bleibt – als Ehefrau-zum-Vergnügen benutzt, aus der Realität in die kathartischen Regionen der Kunst.






3500 Ft

Details

Datum: April 1.

Zeit: 19:00-21:00

Eintritt: 3500 Ft

Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Savaria Symphonieorchester

Telefon: +36 (94) 314 472

E-Mail: info@sso.hu

Website: www.sso.hu

Veranstaltungsort

Bartók Saal

Rakóczi Straße 3.
Szombathely, Vas megye 9700 Magyarország

+ Google Karte anzeigen

Telefon: +36 94 314472

KARTENEINKAUF