Symphonie 9. Abonnement

Mai 7.
19:00
-21:00
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LEIDENSCHAFTLICHE RHYTMEN

Copland: El Salón México
Ravel: Klavierkonzert in G-Dur / J. Palojtay /
Ravel: Spanische Rhapsodie
Tschaikowski-Ellington: Nussknacker-Suite

Mitwirkende:
János Palojtay Klavier

Dirigent: Gergely Vajda


Im vorletzten Konzerts des Symphonie-Abos dreht sich alles um belebende Rhythmen, während die musikalischen Traditionen der Neuen Welt und Europas in eine dialektische Beziehung zueinander treten. Das Programm wird von zwei großartigen Vertretern der amerikanischen Musik eingerahmt. Zunächst ertönt die symphonische Komposition in einem Satz aus 1936 von Aaron Coplands (1900–1990), El Salón México. Copland hielt sich in den 1930er Jahren mehrfach in Mexico auf, und auch der Titel des Stücks verweist auf ein bekanntes Tanzlokal in Mexiko-City. In der Autobiographie Coplands ist zu lesen, dass es in diesem Lokal drei Säle gab: einen für die Oberschicht, einen für die Arbeiter und einen für die Barfußbauern. Der Wechsel zwischen den Räumen ist musikalisch nachvollziehbar, da sich der Stil der Musik entsprechend verändert.

Tschaikowskys zu Recht beliebte Nussknacker-Suite wird diesmal in Duke Ellingtons (1899–1974) aufregender Jazz-Adaption (1960) aufgeführt. Die bekannten Melodien zeigen unter dem Schleier jazziger Klangfarben und Rhythmen ein ganz neues Gesicht.
Die 1908 komponierte Spanische Rhapsodie von Maurice Ravel ist das erste größere Orchesterwerk des Komponisten. In diesen Jahren kamen aus seiner Werkstatt mehrere Stücke mit spanischem Thema, wie auch die Die spanische Stunde (L’heure espagnole). Der erste Satz, Prélude à la Nuit, liefert eine aufregende Mischung nächtlicher Geräusche. Der zweite und dritte Satz ist jeweils ein Tanz: Malagueña und Habanera, das Finale erhabene Musik in C-Dur, die die Atmosphäre des Festes (Feria) vertont.

Sein 1931 geschriebenes Klavierkonzert in G-Dur bewertete Ravel selbst als „fröhlich und schillernd, ohne nach Tiefgründigkeit oder Drama zu streben“. Der erste und der letzte Satz voller sprudelnder und flackernder Klangfarben strahlen eine wirklich unbeschwerte, fast schon oberflächlich gute Laune aus, während der zweite Satz mit seinem bewegenden Monolog für Soloklavier und den sich dann sanft dazugesellenden Orchesterinstrumenten in die Tiefe der Seele untertaucht. Als Solist wirkt der hervorragende Pianist János Palojtay mit.

 






3500 Ft

Details

Datum: Mai 7.

Zeit: 19:00-21:00

Eintritt: 3500 Ft

Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Savaria Symphonieorchester

Telefon: +36 (94) 314 472

E-Mail: info@sso.hu

Website: www.sso.hu

Veranstaltungsort

Bartók Saal

Rakóczi Straße 3.
Szombathely, Vas megye 9700 Magyarország

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