Symphonie Abonnement 4.

Dezember 6.
19:00
-21:00
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„Ungarischen Geist“

Weiner: 1. Divertimento
Dohnányi: 2. Violinkonzert in c-Moll
Bartók: Concerto

Mitwirkende: Vilmos Szabadi – Violine
Savaria Symphonieorchester

Dirigent: Gergely Madaras


Weiner: 1. Divertimento

Das erste Divertimento von Leo Weiner (1885-1960) stammt aus 1934 und war ursprünglich für Klavier geschrieben. Die Bearbeitung für Streichorchester überzeugt durch die beeindruckende Instrumentierungsgabe des Komponisten. In die Tanzsätze flossen Folkloreelemente ein, die Weiner in der Sammlung des Ethnographischen Museums fand. Die fröhliche und ideenreiche Melodienwelt wird dem Zuhörer brillant „verpackt“ präsentiert.

Dohnányi: 2. Violinkonzert c-Moll

Ernst von Dohnányi (1877-1960) hat zwei Violinkonzerte komponiert, zwischen den beiden Werken liegen jedoch 30 Jahre. Das zweite schrieb er 1949 in den Vereinigten Staaten als Professor an der Musikfakultät der Universität von Florida. Interessant ist, dass er keine Violinen einsetzt, wodurch ganz tiefe Klangfarben entstehen. Der langsame Satz verdient besondere Aufmerksamkeit: Von der mit leidenschaftlichen und lyrischen Elementen bereicherten, ausgewogenen Klangwelt wird fast schon die sensible Musikalität Ravels und Debussys heraufbeschwört. Das wohlproportionierte Rondo schließt die heitere Komposition mit einem farbenfrohen Potpourri ab. I. Allegro molto moderato, II. Intermezzo, III. Adagio molto, IV. Allegro risoluto e giocoso.

Bartók: Concerto  

Béla Bartók (1881-1945) schrieb sein Concerto 1943. Es ist das erste Stück aus seiner Zeit in Amerika, dem vier Jahre ohne Kompositionen vorgingen. Seine Krankheit, die neue Umgebung und die finanziellen Probleme behinderten seine schöpferische Tätigkeit. Nichtdestotrotz war er mit dem fünfteiligen Stück, das von den Boston Symphonikern unter der Leitung von Sergei Kussewizki – dem Auftraggeber – uraufgeführt wurde, in zwei Monaten fertig. Bartók erreicht die barocke Konzertform, indem er die verschiedenen Instrumente und Instrumentalgruppen einander gegenüberstellt, es handelt sich jedoch bei seinem Werk um keine neobarocke Komposition. Der erste Satz, „Introduzione“, ist die Demonstration des entschlossenen Willens, dem Chaos Herr zu werden; „Spiel der Paare“, die Projektion einer humorvollen, folkloristischen Stimmung. „Elegie“ ist als persönliches, wehmütiges Bekenntnis eines Mannes in den Tiefen seines Lebens, geplagt von Heimweh und einer unheilbaren Krankheit, zu verstehen. Im vierten Satz „Unterbrochenes Zwischenspiel“ schlagen sich das tragische Erleben der Gewalt und des patriotischen seelischen Kampfes nieder. Im Finale kommt ein Bekenntnis des Glaubens an die Menschheit mit einer lebensbejahenden, vor Virtuosität strotzenden Dynamik zum Tragen.






3200 Ft

Details

Datum: Dezember 6.

Zeit: 19:00-21:00

Eintritt: 3200 Ft

Veranstaltungskategorie:

Website: sso.hu

Veranstalter

Savaria Symphonieorchester

Telefon: +36 (94) 314 472

E-Mail: info@sso.hu

Website: www.sso.hu

Veranstaltungsort

Bartók Saal

Rakóczi Straße 3.
Szombathely, Vas megye 9700 Magyarország

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